Arbeitsweisen

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Systemischer Ansatz

Der systemische Ansatz zeichnet sich dadurch aus, dass man sich nicht auf den Problemträger konzentriert, sondern ein ganzes System beleuchtet. Es werden einzelne Teile im Zusammenhang mit dem größeren Ganzen gesehen und die wechselseitige Verbundenheit des Lebens erkannt. Die Beziehungen zwischen den Mitgliedern eines sozialen Systems (Familie, Gruppe, Team, usw.) werden geklärt, Konflikte bereinigt, Verstrickungen gelöst.

Es gibt das eigene System mit Gefühlen, Träumen, Werten und Bewertungen, Ideen, Erfahrungen und Bedürfnissen. Ein System ist auch die Umwelt, das soziale Umfeld des Menschen. Beim systemischen Ansatz wird nach den Ursprüngen von Erfahrungen gesucht. Es wird die Frage gestellt, wie sich Symptome und Konflikte heute beeinflussen lassen. Es werden die Perspektiven und das Erleben der am System beteiligten Personen miteinbezogen.

Systemische Therapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes und weltweit verbreitetes Psychotherapieverfahren. (Es werden Angehörige und andere relevante Personen in die Arbeit miteinbezogen.) Es kann schnell Wirkung zeigen, weil sie auf Stärken, Ressourcen und Lösungen fokussiert ist. Sie orientiert sich stark am vom Klienten formulierten Bedarf.

Grundlage für die systemische Praxis ist eine vertrauensvolle Basis und die Zusammenarbeit zwischen Hilfesuchenden und Helfer. Der Berater oder Therapeut begegnet dem Klienten mit Respekt und Unvoreingenommenheit. Er zeigt Interesse und Wertschätzung für bisherige Handlungs- und Lebensstrategien und nimmt vorhandene Ressourcen wahr.